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„GZSZ“: Ist SIE die Mörderin? Diese Hinweise machen Fans stutzig

Nina und Jessica stehen im Vereinsheim nebeneinander hinter der Theke  | © RTL / Rolf Baumgartner

WĂ€hrend sich die Ermittlungen rund um die Morde an Zoe und Carlos auf John, Laura und Jo Gerner konzentrieren, gerĂ€t eine andere Figur zunehmend in den Fokus der Fans: Schon seit Wochen verhĂ€lt sie sich auffĂ€llig und es fĂ€llt immer schwerer, ihre Reaktionen als bloße ZufĂ€lle abzutun.

ACHTUNG, SPOILER!

War es Nina?

Der erste Verdachtsmoment liegt bereits einige Zeit zurĂŒck. Damals tauchte Ninas Name auf einer Liste von Personen auf, deren Spuren in Zoes Wohnung gefunden wurden. Bei der anschließenden Befragung durch Toni und Schmitti wirkte Nina alles andere als ĂŒberzeugend.

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Auf die Frage, wie ihre DNA in Zoes Wohnung gelandet sei, erklĂ€rte sie lediglich, dass Zoe ihr Portemonnaie einmal im Vereinsheim vergessen habe und sie es ihr zurĂŒckgebracht habe.

HinterlĂ€sst man dabei wirklich Spuren in einer Wohnung? Zoe war nicht gerade fĂŒr ihre Gastfreundschaft bekannt. Sie wird Nina also kaum hereingebeten haben. Auch Ninas Alibi fĂŒr die Tatnacht blieb vage. Sie gab an, zu Hause gewesen und frĂŒh ins Bett gegangen zu sein.

Ob Yvonne und Michi ebenfalls zu dem Zeitpunkt in der WG gewesen seien, könne sie nicht mehr sagen. Damals schien ihre Anspannung im GesprĂ€ch vor allem mit dem zerrĂŒtteten VerhĂ€ltnis zu Toni zusammenzuhĂ€ngen. Schließlich war ihre Tochter wĂŒtend auf sie, weil sie ihr Eriks AffĂ€re verschwiegen hatte. RĂŒckblickend wirken diese Szenen verdĂ€chtig.

Warum wollte Nina plötzlich alles hinter sich lassen?

Kurz nach der Befragung ĂŒberraschte Nina plötzlich mit einem radikalen Plan: Sie wollte das Vereinsheim verkaufen und gemeinsam mit Jessica nach London ziehen. Ein gutes Angebot habe sie schon auf dem Tisch liegen. Besonders auffĂ€llig war dabei, dass Jessica von all dem nichts geahnt hat.

Weder das Kaufangebot noch Ninas Verkaufsabsichten waren jemals Thema gewesen. Als BegrĂŒndung erklĂ€rte Nina, das Vereinsheim sei nach Pedros Tod nur eine Art Ablenkung gewesen und die Verantwortung werde ihr inzwischen zu viel.

FĂŒr Jessica ergab das wenig Sinn. Schließlich hat Nina das Vereinsheim immer mit großer Leidenschaft gefĂŒhrt. Auch nach der Versöhnung mit Toni blieb Nina bei ihrer Entscheidung und wollte den Verkauf vorantreiben, obwohl sie keinerlei konkreten Plan fĂŒr die Zukunft hatte.

Ihre einzige ErklĂ€rung: Es fĂŒhle sich richtig an, dieses Kapitel abzuschließen. FĂŒr viele Fans klingt das eher nach Flucht oder Zwang als nach einem Neuanfang.

Ein weiteres fragwĂŒrdiges Alibi

Auch rund um Carlos’ Tod gibt es eine Situation, die Fragen aufwirft. Am Tag der Tat bittet Nina kurzfristig Yvonne, im Vereinsheim auszuhelfen, weil sie angeblich ein GeschĂ€ftsfĂŒhrer-Treffen besuchen muss.

Als Yvonne spĂ€ter gemeinsam mit Jo durch betrunkene GĂ€ste im Vereinsheim eingeschlossen wird, versucht sie vergeblich, Nina zu erreichen, die einen weiteren SchlĂŒssel hat. Stundenlang geht ihre Freundin nicht ans Telefon.

Erst deutlich spĂ€ter taucht Nina wieder auf. Ihre ErklĂ€rung: Das Meeting habe lĂ€nger gedauert als geplant und anschließend habe es noch ein gemeinsames GeschĂ€ftsessen gegeben.

Bei dieser ErklÀrung wirkt sie auffÀllig nervös. Und mal ehrlich: Wer schaut bei einem geschÀftlichen Meeting stundenlang nicht auf sein Handy? Da werden doch Infos im Internet recherchiert, Kontaktdaten ausgetauscht, E-Mails und Dokumente versendet und gelesen.

SpĂ€ter zuhause stĂ¶ĂŸt Nina mit Michi und Jessica auf Carlos an. Dabei hat sie TrĂ€nen in den Augen und wirkt eher angespannt als traurig.

Nina fÀllt ohnehin immer wieder durch ihre Körpersprache auf. Sobald neue Entwicklungen im Mordfall bekannt werden, reagiert sie nervös, erschrocken oder verunsichert.

NatĂŒrlich könnte die Produktion bewusst falsche FĂ€hrten legen. Krimi-HandlungsstrĂ€nge leben schließlich davon, möglichst viele Figuren verdĂ€chtig erscheinen zu lassen. Allerdings hĂ€ufen sich bei Nina inzwischen die MerkwĂŒrdigkeiten.

Hat Nina ein Motiv?

Die grĂ¶ĂŸte Schwachstelle der Theorie ist derzeit das fehlende Motiv. Zwar hat Nina in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass sie zu fragwĂŒrdigen Aktionen fĂ€hig ist.

Die EntfĂŒhrung von Tolstoi und die Erpressung von Billy Sunset haben bewiesen, dass sie moralische Grenzen ĂŒberschreiten kann, wenn sie sich dazu gezwungen fĂŒhlt. Doch warum sollte sie Zoe oder Carlos töten? Auf diese Frage gibt es bislang keine ĂŒberzeugende Antwort.

„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ lĂ€uft montags bis freitags um 19.40 Uhr bei RTL und vorab bei RTL+.

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